9 01 2012

BALANCE-TRAINER von THERA VITAL

In der Seniorie St Joseph in Petingen setzen die Therapeuten unter Anleitung vom verantwortlichen Kinésithérapeuten Claude Huss seit kurzem den Balance-Trainer gezielt für verschiedene Therapiezwecke ein, und dies mit beachtlichem Erfolg.

Dieses einzigartige Trainingsgerät vereint dynamisches und statisches Stehen in einem Gerät.

Statisches Training umfasst die seit Jahren anerkannten und therapeutisch sinnvollen Therapiemöglichkeiten, die auch ein herkömmlicher Stehtrainer bietet. Durch die patentierte Balance-Funktion wird der deutlich höhere Therapieerfolg erzielt. Dynamisches Training ist möglich!

Eine patentierte Weltneuheit  welche Patienten mit eingeschränktem oder nicht vorhandenen Stehvermögen, in Hüfte und Beinen sicher unterstützt und durch geringste Muskelaktivität wird eine Bewegung im Balance Trainer gefördert.

Patienten mit Parkinsonsyndrom, Schlaganfallpatienten, MS Patienten und alle Patienten mit Muskelatrophien oder Muskeldystrophien wird damit erlaubt sicher zu stehen und trotzdem dynamische Bewegungen mit dem Gerät durchzuführen, und dies ohne Angst zu fallen.

Das Besondere daran: Bei einer stark reduzierten Bewegungsmöglichkeit des Benutzers, wird durch die Beweglichkeit des Balance Trainers die Restaktivität sichtbar. Das motiviert um täglich effizienter zu trainieren. Der Therapiestatus wird erhalten oder verbessert.

Stehgeräte gab es schon länger, aber die Neuheit bei diesem Gerät liegt insbesondere beim dynamischen Stehen und dies ganz abgesichert gegen jegliche Sturzgefahr.

Stehtraining  ohne solches Gerät ist für diese Patienten und für die Therapeuten sehr schnell ermüdend und  daher nicht erfolgsversprechend. Der Balance Trainer erlaubt  uns längere und regelmäßigere Übungen durchzuführen und somit effizienter arbeiten zu können.

Als Nebeneffekt macht das Training mit dem Balance Trainer sehr viel Spaß.

Bei folgenden Therapiezwecken kommt der Balance Trainer seit kurzem zum Einsatz:

1)    Stehtraining für Heimbewohner im Rollstuhl (z.B. Hemiplegiker usw.)

  • Muskelatrophie wird vorgebeugt und reduziert
  • Atrophierte Muskelgruppen werden wieder aufgebaut
  • Rechts-links Defizite werden ausgeglichen
  • Verbesserte Körperhaltung, verbesserte Atmung
  • Vermindert Durchblutungsstörungen
  • Stoffwechselverbesserung
  • Spasmus wird reduziert
  • Ausdauer und Kraft werden verbessert
  • Schmerzen werden gelindert
  • Steifheit wird vermindert und Beweglichkeit verbessert
  • Wohlgefühl und Motivation bei der Behandlung
  • Verbesserter Schlaf
  • Verbesserte Verdauung und Harnabfuhr

2)    Gleichgewichtstraining für Heimbewohner mit grossem Sturzrisiko

  • Verminderung der Sturzgefahr durch sicheres dynamisches Gleichgewichtstraining
  • Üben von Aufstehen und Hinsetzen (z.Z noch keine Studien vorhanden)
  • Körperreaktionen auf äussere Einflüsse können in einer absolut fallsicheren Umgebung geübt werden. Die Anbahnung dieser Reaktionen hat eine hohe Alltagsrelevanz (z.B bei unvorhergesehenen äusseren Einflüssen wie Rollstuhl kippt, oder wir stolpern)

3)    Erstes Stadium der Gangschule für Bewohner nach OP am Bewegungsapparat (z.B. Hüftprothese)

  • Sichere Gangschule in seiner frühen Phase
  • Wechselseitige Belastungen (linkes/rechtes Bein)
  • Die Dauer der Sitzungen beträgt je nach Belastbarkeit und Ausdauer des Bewohners zwischen 20 und 30 Minuten und wird im Pflegedossier dokumentiert.
Claude Huss
Kinésithérapeute Seniorie St Joseph Pétange

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